Altersvorsorge für Selbstständige: flexibel und planbar vorsorgen

Wer selbstständig arbeitet, trägt nicht nur Verantwortung für das eigene Unternehmen, sondern häufig auch für die eigene finanzielle Absicherung im Alter. Anders als bei vielen Angestellten entstehen Rentenansprüche bei Selbstständigen nicht automatisch in ausreichender Höhe. Dazu kommen schwankende Einnahmen, betriebliche Ausgaben und fehlende Arbeitgeberzuschüsse.

Eine gute Altersvorsorge für Selbstständige muss deshalb zwei Anforderungen erfüllen:

  1. Sie soll langfristig Vermögen oder Rentenansprüche aufbauen
  2. und gleichzeitig zur aktuellen wirtschaftlichen Situation passen. 

Entscheidend ist meist nicht ein einzelnes Produkt, sondern eine Kombination aus Basisabsicherung, flexiblen Rücklagen und langfristigem Vermögensaufbau.

Erfahren Sie in unserem Ratgeber für Selbstständige von FYRST, der digitalen Marke der Deutschen Bank, welche Möglichkeiten der Altersvorsorge es gibt, wie sich die verschiedenen Vorsorgeformen unterscheiden und was sich mit dem Altersvorsorgedepot ab 2027 ändert.

Das Wichtigste zur Altersvorsorge für Selbstständige

  • Prüfen Sie Ihre Versicherungspflicht: Einige Selbstständige sind gesetzlich rentenversicherungspflichtig, andere können freiwillig Beiträge zahlen oder über ein berufsständisches Versorgungswerk abgesichert sein.
  • Geschäft und Vorsorge getrennt planen: Laufende Betriebsausgaben, Steuerrücklagen und Notfallreserven sollten nicht mit langfristigem Vorsorgevermögen vermischt werden.
  • Versorgungslücke ermitteln: Stellen Sie die bestehenden Rentenansprüche und vorhandenes Vermögen Ihrem voraussichtlichem Bedarf im Rentenalter (dem Ruhestand) gegenüber.
  • Wichtig ist der Erhalt der Liquidität: Die geplante Altersvorsorge sollte auch bei schwankenden Einnahmen langfristig finanzierbar bleiben.
  • Möglichkeiten/Bausteine der Altersvorsorge kombinieren: Je nach Ausgangslage können Basisrente, private Rentenversicherung, Wertpapiersparen und andere Vermögenswerte unterschiedliche Aufgaben übernehmen und so die beste Lösung aus einer Kombination ergeben.
  • Kosten und Risiken vergleichen: Renditechancen, Garantien, Verfügbarkeit und steuerliche Aspekte unterscheiden sich erheblich.
  • Neue Förderung 2027 beachten: Das Altersvorsorgedepot erweitert die staatlich geförderte private Altersvorsorge und wird künftig grundsätzlich auch für viele Selbstständige zugänglich sein

 

Detaillierte Infos zum Altersvorsorgedepot 2027 auf der Webseite des Bundesfinanzams "Ale Fragen und Antworten zur Reform der geförderten privaten Altersvorsorge"

Neuerung 2027: Altersvorsorgedepot

Ab dem 1. Januar 2027 startet das neue, flexible Altersvorsorgedepot. Es löst die bisherige Riester-Rente ab und wird durch die Bundesregierung gefördert. Das neue Altersvorsorgedepot ermöglicht renditestarke Anlagen in ETFs oder Fonds ohne Garantiezwang und bietet eine vereinfachte Förderung, wodurch die private Absicherung endlich zeitgemäß wird.

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Warum müssen Selbstständige ihre Altersvorsorge anders planen?

Selbstständigkeit bedeutet finanzielle Gestaltungsfreiheit, aber gleichzeitig auch mehr Eigenverantwortung. Während bei Angestellten regelmäßig Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung abgezogen werden, hängt die Absicherung bei Selbstständigen stärker von der jeweiligen Tätigkeit und den eigenen Entscheidungen ab.

Gleichzeitig konkurriert die Altersvorsorge häufig mit anderen finanziellen Anforderungen:

  • laufende Betriebsausgaben
  • Steuerauszahlungen und Nachzahlungen
  • Investitionen in Technik, Personal oder Marketing
  • private Lebenshaltungskosten
  • schwankende Umsätze
  • Rücklagen für Krankheit oder Ausfall von Aufträgen

Deshalb sollte die Altersvorsorge nicht isoliert von all den Faktoren betrachtet werden. Eine hohe monatliche Sparrate hilft wenig, wenn sie bei jedem schwächeren Geschäftsmonat vollständig ausgesetzt werden muss oder dadurch wichtige betriebliche Reserven aufbraucht werden. Die passende Strategie verbindet langfristiges Sparen mit ausreichender Liquidität.

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Sind Selbstständige rentenversicherungspflichtig?

Für Selbstständige besteht keine einheitliche Regelung zur Rentenversicherungspflicht. Zu den Berufs- und Tätigkeitsgruppen, die gesetzlich rentenversicherungspflichtig sind, gehören unter anderem: Handwerker, Lehrkräfte, Hebammen, Pflegekräfte, Künstler und Publizisten. Auch Selbstständige, die dauerhaft im Wesentlichen für nur einen Auftraggeber tätig sind, können rentenversicherungspflichtig sein.

Selbstständige, die nicht automatisch rentenversicherungspflichtig sind, können sich trotzdem über die gesetzliche Rentenversicherung absichern. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Selbstständige können eine Pflichtversicherung beantragen 
  • oder freiwillig Beiträge einzahlen. 

Mit den Beiträgen bauen sie eigene Ansprüche auf eine gesetzliche Altersrente auf oder erhöhen bereits bestehende Ansprüche. Für bestimmte freie Berufe gibt es außerdem berufsständische Versorgungswerke.Sie übernehmen für ihre Mitglieder eine ähnliche Funktion wie die gesetzliche Rentenversicherung. Welche Regelung gilt, hängt von der Tätigkeit und der persönlichen Arbeitssituation ab.

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Welche Besonderheiten gibt es bei der Altersvorsorge für Freiberufler?

Einige Freiberufler – insbesondere mit Kammerberufen wie Ärzte oder Anwälte – sind über berufsständische Versorgungswerke abgesichert. Das heißt, Sie haben ihr eigenes, exklusives Rentensystem, z. B. die Ärzteversorgung oder das Versorgungswerk der Rechtsanwälte. Diese bieten eine solide Basisrente, die oft als erste Säule der Altersvorsorge für Freiberufler fungiert.

Alle anderen Selbstständigen, die nicht in einem Versorgungswerk organisiert sind, können ihre Altersvorsorge in der Selbstständigkeit noch flexibler gestalten – und übernehmen die volle Verantwortung für ihre Absicherung im Alter. Das bedeutet: Sie müssen aus einer Vielzahl von privaten Optionen die richtige und beste private Altersvorsorge bei Selbstständigkeit wählen, um ihren Lebensstandard im Alter zu sichern. Dafür braucht es eine sorgfältige Analyse

  • der persönlichen Situation,
  • beruflichen Entwicklung
  • und der individuellen finanziellen Ziele.

Vier finanzielle Ebenen einer tragfähigen Altersvorsorge

Für Selbstständige ist die Wahl der richtigen privaten Altersvorsorge ist entscheidend. In der selbstständigen Tätigkeit haben Sie zahlreiche Optionen, die je nach Risikobereitschaft und Zielen variieren. Hier stellen wir Ihnen die gängigsten Formen der privaten Altersvorsorge Möglichkeiten vor.

1. Laufende Geschäftsliquidität

Ihre Altersvorsorge sollte nicht dazu führen, dass laufende Betriebsausgaben, Steuern oder notwendige Investitionen nicht mehr gedeckt werden können. Planen Sie deshalb zunächst, welcher Betrag regelmäßig verfügbar ist, ohne die operative Stabilität des Unternehmens zu gefährden.

 

2. Sicherheitsreserve

Bevor größere Beträge langfristig gebunden werden, ist eine frei verfügbare Reserve sinnvoll. Sie kann helfen, umsatzschwächere Monate, unerwartete Ausgaben oder vorübergehende Ausfälle abzufedern.

 

3. Basisabsicherung

Die Basisabsicherung soll regelmäßige Einkünfte im Ruhestand unterstützen. Dazu können gesetzliche Rentenansprüche, Versorgungswerke oder eine Basisrente gehören.

4. Flexibler Vermögensaufbau

Freiere Kapitalanlagen können die Basisabsicherung ergänzen. Dazu gehören beispielsweise Wertpapier- oder ETF-Sparpläne. Sie bieten grundsätzlich mehr Verfügbarkeit, unterliegen jedoch Kursschwankungen und stellen nicht automatisch eine lebenslange Rentenzahlung sicher.Der Vorteil dieser Struktur: Kurzfristige Sicherheit, planbare Altersbezüge und langfristige Renditechancen werden nicht in einem einzigen Produkt vermischt.

 

Welche Altersvorsorge gibt es für Selbstständige?

Je nach Tätigkeit besteht eine Pflichtversicherung. Andere Selbstständige können freiwillig Beiträge zahlen oder unter bestimmten Voraussetzungen eine Versicherungspflicht beantragen.Die gesetzliche Rentenversicherung bietet eine lebenslange Altersrente. Abhängig vom Versicherungsverlauf können weitere Leistungen relevant sein. Die genaue persönliche Situation sollte direkt mit der Deutschen Rentenversicherung geklärt werden.

Gesetzliche Rentenversicherung

Je nach Tätigkeit besteht eine Pflichtversicherung. Andere Selbstständige können freiwillig Beiträge zahlen oder unter bestimmten Voraussetzungen eine Versicherungspflicht beantragen.Die gesetzliche Rentenversicherung bietet eine lebenslange Altersrente. Abhängig vom Versicherungsverlauf können weitere Leistungen relevant sein. Die genaue persönliche Situation sollte direkt mit der Deutschen Rentenversicherung geklärt werden.

Gesetzliche Rentenversicherung

Je nach Tätigkeit besteht eine Pflichtversicherung. Andere Selbstständige können freiwillig Beiträge zahlen oder unter bestimmten Voraussetzungen eine Versicherungspflicht beantragen.Die gesetzliche Rentenversicherung bietet eine lebenslange Altersrente. Abhängig vom Versicherungsverlauf können weitere Leistungen relevant sein. Die genaue persönliche Situation sollte direkt mit der Deutschen Rentenversicherung geklärt werden.

Berufsständisches Versorgungswerk

Bestimmte verkammerte Berufe sind über ein berufsständisches Versorgungswerk abgesichert. Beiträge und Leistungen richten sich nach den Bestimmungen des jeweiligen Versorgungswerks.Ob zusätzliche private Vorsorge notwendig ist, hängt von den voraussichtlichen Leistungen und dem gewünschten Einkommen im Ruhestand ab.

In den letzten Jahren konzentrierte sich die ISO-20022-Migration auf Interbank Messaging. Heute blicken wir auf die Umsetzungserfordernisse unserer Kunden, um den Markt auf den zukünftigen Termin vorzubereiten. Für die anwendbaren Zahlungsarten müssen Unternehmen darauf vorbereitet sein,

  • vollständig strukturierte oder hybride Postanschriften (mindestens Länder- und Ortsinformationen als strukturierte Elemente) und
  • gegebenenfalls regulatorische Informationen undendgültige Gläubiger-/Debitoreninformationen und
  • abweichende Zahler- bzw. abweichende Begünstigten-Informationen

in ihren XML-basierten Zahlungsformaten zu senden.

Rürup-Rente beziehungsweise Basisrente

  • lebenslange Rentenzahlung
  • steuerliche Berücksichtigung der Beiträge möglich
  • klassische oder fondsgebundene Vertragsvarianten
  • für langfristige Basisabsicherung einsetzbar

 

Vorteile

  • Kapital langfristig gebunden
  • keine frei verfügbare vollständige Kapitalauszahlung
  • eingeschränkte Kündigungs- und Übertragungsmöglichkeiten
  • Kosten abhängig vom Vertrag
  • spätere Rentenleistungen werden steuerlich behandelt

Nachteile

Immobilien als Altersvorsorge: Eigentum für die Rente

Der Immobilienkauf ist eine beliebte Form der Altersvorsorge und kann auf zwei Arten dazu beitragen: durch mietfreies Wohnen im Alter oder durch regelmäßige Mieteinnahmen. Beides erfordert jedoch ein hohes Startkapital und ist mit laufenden Kosten verbunden. Informieren Sie sich zu diesem Thema bei Bedarf über die FYRST Baufinanzierung.

Bei Immobilienanlagen sollten Sie beachten, dass diese sehr kapitalintensiv sind und Sie langfristig gebunden sind, wodurch das investierte Geld nicht kurzfristig flüssig (liquide) verfügbar ist. Die tatsächliche Rendite hängt darüber hinaus stark von der Lage, ungeplanten Instandhaltungen sowie potenziellen Mietausfällen ab.

Altersvorsorgedepot ab 2027

Ab dem 1. Januar 2027 dürfen Anbieter neue staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte anbieten. Dazu gehört ein Altersvorsorgedepot ohne verpflichtende Garantie. Künftig werden grundsätzlich auch Selbstständige mit bestimmten Einkünften aus Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit sowie Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen unmittelbar förderberechtigt, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind

Das Altersvorsorgedepot verbindet*:

  • staatliche Zulagen
  • kapitalmarktorientierte Anlage
  • steuerliche Förderung während der Ansparphase
  • langfristige Zweckbindung für die Altersvorsorge
  • Renditechancen und Kapitalmarktrisiken

Gesetzliche Rentenversicherung

Je nach Tätigkeit besteht eine Pflichtversicherung. Andere Selbstständige können freiwillig Beiträge zahlen oder unter bestimmten Voraussetzungen eine Versicherungspflicht beantragen.Die gesetzliche Rentenversicherung bietet eine lebenslange Altersrente. Abhängig vom Versicherungsverlauf können weitere Leistungen relevant sein. Die genaue persönliche Situation sollte direkt mit der Deutschen Rentenversicherung geklärt werden.

Warum ETFs für Selbstständige ideal sind

Absolute Flexibilität bei den Beiträgen

  • Selbstständige haben oftmals unregelmäßigen Einkünfte jeden Monat.
  • ETF-Sparpläne lassen sich jederzeit pausieren, senken oder erhöhen, je nach finanzieller Lage und Möglichkeiten.
  • Es gibt keine Mindestlaufzeiten oder monatlichen Pflichtbeiträge, die gezahlt werden müssen.

Extrem geringe Kosten

  • Klassische Rentenversicherungen fressen oft 10 % bis 20 % der Rendite durch Abschluss- und Verwaltungskosten auf.
  • Gute ETFs (wie zum Beispiel auf den MSCI World) kosten oft weniger als 0,2 % pro Jahr.
  • Wenn Sie mehr Geld investieren, erhalten Sie durch den Zinseszinseffekt ein deutlich größeres Vermögen im Alter.

Volle Kontrolle und Verfügbarkeit

  • Das Geld in Ihrem angelegten Depot gehört zu 100 % Ihnen und ist nicht an starre Regelungen für die Rente gebunden.
  • Bei unvorhergesehenen Krisen im Unternehmen können Sie Anteile verkaufen und so liquide Mittel generieren.

Investitionen in ETFs bieten attraktive Renditechancen, unterliegen jedoch täglichen Marktschwankungen und Kursverlustrisiken, weshalb für einen erfolgreichen Vermögensaufbau eine langfristige Anlageplanung sowie das Bewusstsein für die eigene Risikobereitschaft notwendig sind.

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Private Altersvorsorge: Welche steuerlichen Aspekte sind relevant?

Die steuerliche Behandlung der privaten Altersvorsorge ist ein zentraler Aspekt für Selbstständige. Es ist wichtig, zwischen der Anspar- und der Auszahlungsphase zu unterscheiden.

Steuerliche Absetzbarkeit in der Ansparphase

  • Rürup-Rente: Beiträge sind als Sonderausgaben bis zu einem Höchstbetrag steuerlich absetzbar. Dies ist der größte Vorteil dieser Vorsorgeform.
  • Private Rentenversicherung: Beiträge sind in der Regel nicht steuerlich absetzbar.
  • Fonds und ETFs: Einzahlungen sind nicht steuerlich absetzbar. Gewinne (Dividenden, Kursgewinne) unterliegen jedoch der Abgeltungssteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Hier kann der Sparer-Pauschbetrag genutzt werden (aktuell 1.000 Euro für Alleinstehende, Stand: Mai 2026).

Besteuerung in der Auszahlungsphase

  • Rürup-Rente: Auszahlungen werden nachgelagert besteuert. Der Besteuerungsanteil hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab.
  • Private Rentenversicherung: Bei einer Rentenzahlung wird nur ein kleiner sogenannter Ertragsanteil versteuert. Bei einer einmaligen Kapitalauszahlung nach 12 Jahren Laufzeit und Vollendung des 62. Lebensjahres ist die Hälfte der Erträge steuerfrei.
  • Fonds und ETFs: Realisierte Gewinne aus Entnahmen unterliegen der Abgeltungssteuer.

Fazit zur Steuer und Praxis-Tipp für Selbstständige:

Die Frage, ob die private Altersvorsorge für Selbstständige steuerlich absetzbar ist, ist ein wichtiges Kriterium. Eine genaue Planung, eventuell mit einem Steuerberater, ist unerlässlich, um alle Vorteile optimal zu nutzen.

Praxis-Tipp: Nutzen Sie in Ihrer Selbstständigkeit das Jahresende für Sonderzahlungen. Selbstständige mit schwankendem Einkommen sollten monatlich eher geringe Beiträge ansparen und im Dezember – je nach Geschäftserfolg und Steuersituation – eine flexible Zuzahlung leisten, um die Steuerlast gezielt zu senken.

Wie funktioniert ein Altersvorsorge Rechner?

Typischerweise berücksichtigt ein Rechner zur Altersvorsorge folgende Faktoren:

  1. Aktuelles Alter und geplanter Renteneintritt: Je früher Sie beginnen, desto geringer ist der monatliche Sparbetrag aufgrund des Zinseszinseffekts.
  2. Gewünschtes monatliches Einkommen im Alter: Wie viel Geld benötigen Sie, um Ihren Lebensstandard zu halten?
  3. Bestehende Altersvorsorge (optional): Sind bereits Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, Versorgungswerken oder anderen privaten Vorsorgen vorhanden?
  4. Erwartete Rendite: Hier können Sie eine realistische Einschätzung der Rendite Ihrer Anlageprodukte eingeben.
  5. Inflationsrate: Die Kaufkraft des Geldes sinkt über die Zeit. Ein guter Rechner berücksichtigt dies.

Der Altersvorsorge-Rechner ist als Erstorientierung absolut sinnvoll, um die Größe der persönliche Rentenlücke aufzuzeigen und zeigt, dass die Inflation die spätere Kaufkraft halbiert, wenn nicht selbst gegengesteuert wird. Das Problem bei Selbstständigen ist allerdings, dass Standard-Rechner oft von stabilen, monatlichen Sparraten ausgehen. Selbstständige haben jedoch unregelmäßige Einkommen und sollten smart und flexibler planen, was ein starrer Online-Rechner nicht abbilden kann.

Fazit: Nutzen Sie den Rechner nicht als finalen Finanzplan, sondern als Startpunkt für die anschließende Detailplanung.

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