Hilfe für Betroffene der Hochwasser-katastrophe

Die Bilder und Nachrichten der vergangenen Tage aus den vom Hochwasser betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen, aber auch aus unseren Nachbarländern haben uns alle zutiefst erschüttert. Wir alle sind in Gedanken bei den Betroffenen sowie den Hilfskräften und wünschen ihnen für diese schwere Zeit viel Kraft und Trost. Wo Betroffene Unterstützung erhalten können, erfahren sie auf dieser Seite.

Deutsche Bank, Postbank und FYRST starten ein breit angelegtes Hilfsprogramm für Betroffene der Hochwasserkatastrophe in Deutschland. Das Programm umfasst unter anderem nahezu zinslose Sonderkredite für Unternehmen und Selbstständige in Gesamthöhe von 100 Millionen Euro.

Sonderkredite für Unternehmen und Selbstständige

Die nahezu zinslosen Sonderkredite in einer Gesamthöhe von 100 Millionen Euro dienen dazu, zerstörte oder beschädigte Geschäftsräume und Produktionsstätten zeitnah instand zu setzen, sowie Maschinen und andere notwendige Mittel zu beschaffen.

Die Sonderkredite sind gültig für:

  • Selbstständige
  • Mittelständische Unternehmen
  • Freie Berufe

Finanzierungsgegenstand:

Investitionen, zum Beispiel Ersatzinvestitionen für durch Unwetter beschädigte Maschinen

Höchstbetrag und Laufzeit

150.000 Euro, bis 8 Jahre

Zins

  • Für vom Hochwasser betroffene Antragsteller betragen die Zinskonditionen 0,01% p. a.

Höhere Finanzierungsbedarfe bzw. weitere Verwendungszwecke zur Liquiditätsbeschaffung werden individuell im Beratungsgespräch ermittelt und über bestehende Finanzierungslösungen der Bank angeboten.

Auch die Förderprogramme von Landesförderinstituten und KfW können über unsere Experten beantragt werden.

Bitte schicken Sie uns eine Mail mit dem Betreff „Hochwasserhilfe“ an support@fyrst.de Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

Alle Maßnahmen gelten für betroffene Unternehmen und Privatpersonen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland vorbehaltlich der gesetzlich vorgeschriebenen Kreditprüfung.

Bezahllösungen: Verzicht auf Transaktionsentgelt für betroffene Geschäfte

Unser Angebot für betroffene Unternehmen, die ihren Kunden elektronische Bezahllösungen über POS oder E-Commerce anbieten: Sofern Sie Ihren Firmensitz in einem vom Hochwasser betroffenen Gebiet haben oder dort lokal Geschäft machen und dies nachweisen können, verzichten wir für die ersten sechs Monate der Vertragslaufzeit bei den Zahlarten: Lastschrift, Request2Pay und Kreditkarte (ab Q4/2021) auf das Transaktionsentgelt. Anfallende Kosten für Visa/Mastercard oder den Issuer bleiben erhalten.

Falls Sie ein POS-Terminal ersetzen müssen oder neu anschaffen, lassen wir Ihnen ein subventioniertes Angebot zusammen mit unserem Partner First Data/Fiserv zukommen.